Diese Frage stellen sich Laien und Weinkenner gleichermaßen immer wieder: Welcher Wein passt zum Käse? Wenn man eine Umfrage zu diesem Thema durchführen würde, wäre das Ergebnis vermutlich eindeutig: Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass zu jedem Käse ein Rotwein gereicht werden sollte. So einfach ist die Sache dann aber doch nicht, denn zwischen einem halbweichen Käse aus Frankreich und einem Hartkäse aus Italien liegen oft Welten. Wenn Gäste eingeladen werden und eine Bestellung in einem Wein Onlineshop getätigt werden soll, muss genau überlegt werden, welcher Käse gereicht werden soll.
Käse und Wein müssen zueinander passen
Das Wichtigste bei dieser Angelegenheit ist, dass Wein und Käse gut miteinander harmonieren müssen. Dabei sollten sich die Aromen gegenseitig ergänzen, anstatt einander zu überdecken. Der Geschmack sollte sich dabei jedoch nie zu ähnlich sein, als Beispiel: ein sehr cremiger Käse verlangt nach einem Wein mit einer kräftigen Säure. Ist ein Käse dagegen sehr salzig, passt oft ein edelsüßer Wein mit ausgewogener Säure. Weiße Käsesorten mit einem hohen Fettanteil wie Frischkäse, Mascarpone und Mozzarella harmonieren besonders gut mit einem einfachen Weißwein, der weder zu süß noch zu fruchtig sein sollte. Hartkäse wie Gruyère, Emmentaler, Parmesan oder Cheddar können wahlweise mit einem sehr gehaltvollen Weißwein oder einem leichten Rotwein mit wenigen Tanninen kombiniert werden. Wird der passende Wein zu einer Käseplatte gesucht, ist die Verwirrung oft groß. Dabei sollte der gereichte Wein zu dem kräftigsten, aromatischsten Käse auf dem Teller passen. Ein Geheimtipp ist es, Wein und Käse aus der gleichen Region miteinander zu kombinieren, da hier der “kollektive Geschmack der Regionen” eine Rolle spielt. Das bedeutet: Im Zweifelsfall wird ein italienischer Käse zusammen mit einem Wein aus Italien serviert.
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