Die französische Küche und Kunst des Dinierens ist weltberühmt. Bis heute zählen die kulinarischen Köstlichkeiten und Kreationen der Novelle Cuisine zu den Stars bei vielen Feinschmeckern. Doch nicht nur die Chefs der Sternerestaurants sowie Rezeptsammlungen berühmter Künstler am Herd wie Bocuse sorgen in französischen Landen und weit über die Grenzen hinaus für Feuerwerke auf dem Gaumen.
Die Geschichte des Käse in Frankreich
Die Kunst der Käserei geht in Frankreich bis in die Antike zurück. Französischer Käse gehört zu den besten Molkereiprodukten weltweit und zählt zu den beliebtesten Schlemmereien. Dies gilt sowohl für Gourmets als auch für den einfachen Bauern in Frankreich. Doch Zugehörigen der Fangemeinde dieser Spezialitäten finden sich inzwischen überall auf der Welt sowie quer durch alle Generationen und Schichten. Auch in Deutschland hat sich das Wissen rund um die Käsewelt verbreitet. Ein schlichter Schnittkäse aus dem Supermarkt kann durchaus lecker sein. Doch ausgesuchte kulinarische Raritäten aus Frankreich entzücken allein mit ihrem Antlitz die Käseliebhaber unter den Leckermäulern im Feinkostgeschäft.
Was ist französischer Käse?
Französischer Käse wird als singulärer Begriff der Sache allerdings gar nicht gerecht. Unter dieser rationalen Definition fassen sich weit mehr als 1000 Delikatessen dieser Kategorie von Molkereiprodukten aus den französischen Regionen zusammen. Wer sich bereits die Zeit und Muße genommen hat, um Frankreich ausgiebig zu bereisen, der kennt die facettenreichen Impressionen und Gesichter der Heimat Napoleons. Ebenso filigran und delikat sind die Aromen der regionalen Käsesorten. Sie gleichen kulinarischen Kunstwerken. Keiner ist wie der andere. Aus biologischer Herstellung gleicht selbst der eine Laib geschmacklich nicht dem anderen und zeigt seine individuelle Charakteristik. Nicht ohne Grund, wird französischer Käse in seiner Heimat selten einfach so in den Einkaufskorb manövriert. Da wird verkostet, verglichen und kritisch mit allen Sinnen erfasst. Die Entscheidung für den aktuellen Favoriten fällt erst im Anschluss.
Aus der alltäglichen Esskultur zwischen der Normandie und der Côte d’Azur, dem Elsass und der Bretagne ist französischer Käse nicht wegzudenken. Er gehört nicht nur auf den täglichen Speisezettel, sondern zur nationalen Lebensart dazu. Ähnliches gilt für ausgezeichnete Restaurants weltweit. Kaum ein Gourmettempel wird es wagen, seine Gäste von dannen ziehen zu lassen, ohne eine Auswahl ausgesuchter Finessen, wie beispielsweise französischer Käse, angemessen zu kredenzen. Käse schließt bekanntlich den Magen. Wem diese Weisheit und goldene Regel rund um die Menüzusammenstellung nichts sagt, der sollte es einfach mal ausprobieren. Nach dem feierlichen Mahl Köstlichkeiten aus der weltweiten Molkereikunst in Kombination mit einem erlesenen Rotwein – das ist ultimative Lebensqualität.
Die verschiedenen Käsesorten
Französischer Käse erfreut sich klangvoller Namen wie Arômes au Vin Blanc, Délice de Bourgogne, Tomme au Marc de Raisin oder Petit-suisse. Edelpilzkäse aus südfranzösischen Regionen wie Roquefort sind den meisten ein Begriff. Für Einsteiger in die Weite Welt der Käsearomen ist dieser selten die beste Wahl, denn er hat einen ausgeprägten Charakter. Die vielfältigen Gaumenfreuden von Brie und Camembert sind meist bekannt. Schnittkäsesorten aus Kuhmilch oder Ziegenmilch variieren von mild über pikant bis hin zur kräftigen Würze. Französischer Käse kommt ohne Schnickschnack mit einem guten Baguette und einem schnörkellosen Landwein am besten zur Geltung. Allerdings ist er nicht selten das kleine Geheimnis, welches ein Gericht deliziös abrundet.
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